Zur Geschichte des Projekts:
Entstanden ist das Projekt „Fünf Kontinente“ 1994 in Heidelberg.
1995 erfolgte eine Besprechung des Projekts mit den Vereinsmitgliedern Konstantin Sergienko und Sergej Schumow (Osnabrück).
Konkrete Form haben diesen Ideen Boris Nowik (TRIZ-Experte, München) und Sergej Jagolowskii (Dr. phil., MGU, Moskau) verliehen. Alle diese Etappen wurden von zahlreichen Veröffentlichungen der maßgeblichen Inhalte des Projekts in verschiedenen Medien Deutschlands und der GUS begleitet, unter anderen auch in der Regionalpresse der Ukraine, Kasachstans, Weißrusslands und v.a. Russlands selbst, von Moskau bis zum fernöstlichem Küstenland.
1998 ist die Beschreibung der sozialen Komponente des Projekts in Form einer eigenen Broschüre unter Mitarbeit russischsprachiger Gleichgesinnter aus den USA, Kanada, Israel, Südafrika und Neuseeland erschienen.
2001 erfolgte eine Veröffentlichung des Projekts in stark verkürzter Form auf der Website www.neue-zeiten.de unter der Rubrik „Lokale Projekte“.
2003 ist eigens für das Projekt die Website www.exrus.de erstellt worden.
2005, nach der Erstellung der neuen Version der Website, ist das Projekt in eine neue Phase getreten.
Inhalte des Projekts:
Nach verschiedenen Schätzungen sind in den letzten 25 Jahren 70 bis 100 Millionen russischsprachiger Einwohner der ehemaligen Sowjetunion freiwillig oder gezwungenermaßen ausgewandert. Mehr als 50 Länder auf dem ganzen Erdball sind zu ihrem neuen ständigen Wohnsitz geworden. In der Menschheitsgeschichte ist dies ein beispielloser Fall. Für die Änderung des ständigen Wohnsitzes gibt es dabei drei Hauptsache: der Zerfall der Sowjetunion, die jüdische Massenemigration in die USA, nach Israel, Deutschland und Kanada und der Zuzug der deutschen Spätaussiedler in die Bundesrepublik.
Eine Vielzahl dieser Einwanderer ist mittlerweile zu durchaus wohlhabenden Geschäftsleuten geworden oder hat leitende Positionen in öffentlichen und geschäftlichen Organisationen eingenommen. Dennoch hat ein weitaus größerer Teil bisher kein würdiges Betätigungsfeld gefunden, obgleich diese Menschen voller Begeisterung, Wissen und Lebenserfahrung sind, mehrere Sprachen beherrschen und zu einer starken Brücke zwischen ihrer „alten“ und „neuen“ Heimat werden könnten. Fast alle diese Menschen befinden sich auf der ständigen Suche nach etwas (Arbeit, neuen Ideen u.ä.) oder nach jemandem – nach alten Freunden und Bekannten, Geschäfts- und Lebenspartnern usw.
Gleichzeitig leben in den Ländern der ehemaligen GUS nicht wenige ebenso gebildete, energische, kreative Persönlichkeiten, die in der gleichen Weise nach einem würdigen Betätigungsfeld für ihr Wissen und Können suchen.
Das Projekt „Fünf Kontinente“ sieht sich vor der Aufgabe, den Menschen entsprechend all den oben genannten Kategorien eine Möglichkeit zu bieten, einander zu finden und weiter gemeinsam zu handeln. Das Hauptziel dieser Zusammenarbeit – und damit auch das eigentliche Ziel des Projekts „Fünf Kontinente“ – ist die Erhöhung des Wohlstandes und des Wohlbefindens der Teilnehmer durch neue Initiativen, die mit zusätzlichen Verdienstmöglichkeiten verbunden sind.
Der Hauptgedanke des Projekts ist es allen Teilnehmer zusätzliche soziale und geschäftliche Ressourcen zur Verfügung zustellen.
Die soziale Ressourcen stellt dabei eine Informationsdatenbank Privat- und juristischer Personen dar, die an der Herstellung und/oder dem Verbrauch von gegenseitig produzierten Waren und/oder Dienstleistungen interessiert sind. Die Erschaffung, Erweiterung und Erneuerung dieser Datenbank liegen in den Händen der Teilnehmer.
Die geschäftliche Ressource ist die Gesamtheit neuer kommerzieller und geschäftlicher Vorschläge, die in Form gemeinsamer Projekte formuliert werden, die geschaffen, offengelegt und von allen Interessieren genützt werden.
Es ist unschwer zu erkennen, dass das beschriebene Konzept für Selbstverbesserung und Entwicklung durch alle Teilnehmer des Projekts Fünf Kontinente zugänglich ist.
Das Hauptprinzip des Projekts „Fünf Kontinente“ ist die völlige Freiheit von jeglichen nationalen, religiösen, professionellen, ideologischen oder territorialen Begrenzungen. Das Projekt ist für jeden, der an der Teilnahme interessier ist, offen.
Wir hoffen, auf eine lange und fruchtbare Existenz des Projekts und wünschen allen seinen Teilnehmern viel Erfolg!
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